Die Säulen des Herakles auf den Färöern

Odysseus

Isse aus der Insel Od in Dänemark

Die Säulen des Herakles auf den Färöern

Odisse mit der Nymphe Kalypso in einem Gjogv auf den Färöern

 

Um 1250 v. Chr. ist ein Mann auf den Färöern, vielleicht im hohen Norden auf Østerø gestrandet. Vielleicht ist er ein Seemann, der nach einem Schiffswrack an Land getrieben wird. Vielleicht ist er ein Ire oder ein kymrisch sprechenden Schotte, oder ein Mann aus dem Volk der Danaer. Jedenfalls ist er in allen Fällen zuerst nach achtjähriger trostlose Abgeschiedenheit gefunden.

Und neun Tage trieb ich umher; in der zehnten der Nächte

Führten die Himmlischen mich gen

die Insel Ogygia, wo Kalypso wohnet (Od.12-447).

Eine andere Stelle in der Odyssee wurde die Treibtour verlängert:

Gestern am zwanzigsten Tag entfloh ich dem dunkeln Gewässer;

Denn so lange trieb mich die Flut und die wirbelnden Stürme

Von der ogygischen Insel (Od.6-170).

 

Unseren unbekannten Seemann kam auf die Färöer Inseln aus Irland oder Schottland. Es dauert etwa zehn Tage mit dem Golfstrom aus Schottland auf die Färöer Inseln zu driften. Der Name Ogygia ist kymrischer Ursprungs. Odysseus hat zu einem Gjogv auf Østerø (Osterinsel) auf den Färöern kommen.

 

Ein Gjogv ist eine spezielle Art von Naturhafen auf den Färöern. Es ist eine tiefe Höhle oder eine besondere Art von Höhle von tiefe und enge Buchten. Ein Gjogv wird gebildet, wenn das Meer erodiert und untergräbt die Felsen, der aus mehreren Schichten von Tuff und vulkanische Asche besteht.

Das Wort wird ausgesprochen djegf, djegef, jeack, ähnlich wie die englische Aussprache des Namens George. Manchmal ist das Wort Gjogv buchstabiert wird gjair.

Der kymrische Wort Ogof bedeutet Höhle und Grotte. Es ist ausgesprochen ogov. Es ist mit der Rechtschreibung enthalten ogoch in der weltweit längsten Stationsnamen Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch.

Es geht Llanfair ... ogoch. Der Name auf dem Ticket ist Llanfair.

 

Die Gemeinde Gjogv auf Østerø – im färöischen Eysturoy – hat 65 Einwohner. Sie sollten nicht versäumen, einen Ausflug zu den unverwechselbaren natürlichen Gjogv Hafen, der befindet sich nordöstlich von des höchsten Berges auf den Färöern, der 882 Meter hohe Slættaratindur.

 

Odysseus lebt in der Gjogv Ogygia, wo Einsamkeit macht ihn immer mehr und mehr depressiv und mit gebrochenem Herzen:

 

Aber nicht Odysseus den Herrlichen fand er (Hermes) zu Hause;

Weinend saß er am Ufer des Meers. Dort saß er gewöhnlich,

Und zerquälte sein Herz mit Weinen und Seufzen und Jammern,

Und durchschaute mit Tränen die große Wüste des Meeres (Od.5-81).

Es ist ein riesiger Ozean er starrt auf – es ist der Nordatlantik. Er war da für viele Jahre:

Sieben Jahre blieb ich bei ihr, und netzte mit Tränen

Stets die ambrosischen Kleider, die mir Kalypso geschenket.

Als nun endlich das achte der rollenden Jahre gekommen (Od.7-259).

 

Nach acht Jahren als ein Schiffbrüchiger, wird er von einem Phaiakischen Expedition gefunden. Oder einen phönizischen Expedition auf ihrem Weg nach Hause von Island, Grönland oder Nordamerika.

Sie nehmen ihn mit nach Hause zu ihren Häusern auf Skeria, die Phaiakischen Inseln.

 

Der griechische Historiker Plutarch (ca. 46-120 n. Chr.) berichtet von einer Mondfinsternis in seinem Buch De facie quae in Orbe lunae apparat - Über den Anblick des Mondes. Die Schrift ist nicht in vollständiger Form erhalten. Hier erwähnt er, dass die Insel Ogygia ist in den Atlantik fünf Tagen des Segelns westlich von Großbritannien gefunden wird.

Wir können hier spekulieren, dass die antiken Leute hier Irland meint. Fünf Tagen des Segelns im Westen führt eher zu Island.

 

Die Säulen des Herakles auf den Färöern

 

In Platons Dialog Timaios, berichtet die Priester für Solon über die große Insel von Atlantis:

Damals nämlich war das Meer dort fahrbar: denn vor der Mündung, welche ihr in eurer Sprache die ‘Säulen des Herakles‘ (Gibraltar) heißt, hatte es eine Insel, welche großer war als Asien und Libyen (Asien ist Kleinasien und Libyen ist Afrika) zusammen, und von ihr konnte man damals nach den übrigen Inseln hinübersetzen, und von den Inseln auf das ganze gegenüberliegende Festland, welches jenes recht eigentlich so zu nennende Meer umschließt.

 

Hier werden wir zeigen, dass die Insel die Überreste das Wattenmeer der Nordsee ist, und die anderen Inseln sind die dänische Inselgruppe in der Beltsee und dem Festland ist Jütland.

Eine große Macht regiert dieser Insel namens Atlantis, die Inseln herum und Teile des Festlandes.

 

Eine solche große Wattenmeer oder Niedersächsisch Watland – in griechischen Atlant-is – kann die ursprüngliche Insel Atlantis sein.